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Globale Standards ermöglichen lückenlose Traceability

Als hundertprozentige Tochter von GS1 Germany nutzt fTRACE die global gültigen Standards des GS1 Systems. Damit können Unternehmen, Standorte, Artikel oder Transporteinheiten weltweit überschneidungsfrei identifiziert werden. Der wohl bekannteste GS1 Standard ist die GTIN (vormals EAN) zur Kennzeichnung von Handelswaren. Die Nutzung der GS1 Standards ist die Grundlage für eine lückenlose und effiziente Traceability von Produkten entlang der gesamten Lieferkette.

Vorteile standardisierter Daten

Eindeutige Daten

Die Rückverfolgbarkeitslösung fTRACE basiert auf dem GS1 Standard EPCIS, das heißt: Die für die Lieferkette relevanten Prozessschritte werden in Ereignissen zusammengefasst. Über diese Ereignisse lässt sich jederzeit nachvollziehen, welcher Prozessschritt an welchem Ort zu welchem Zeitpunkt stattgefunden hat und welche Produkte darin involviert waren. Zusätzlich nutzt fTRACE die globalen GS1 Standards GLN und GTIN zur überschneidungsfreien Identifikation von Unternehmen und Produkten.

Dezentrale Dateneingabe

Jeder Teilnehmer gibt Eventdaten für die eigenen Prozessschritte ein. Die einzelnen Events werden daraufhin zu einer kompletten Lieferkette zusammengesetzt. fTRACE leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Manipulationsprävention.

Strukturierte und interoperable Daten

Durch die Einigung auf ein einheitliches Datenformat lassen sich Rückverfolgbarkeitsdaten standardisiert und strukturiert entlang der gesamten Lieferkette austauschen. Dies ist die Voraussetzung, um die Daten möglichst effizient weiterzuverarbeiten und zu nutzen oder an andere standardisierte Rückverfolgbarkeitssysteme weiterzugeben.

Flexibel einsetzbare Datenmodelle

Der GS1 Standard EPCIS kann flexibel und branchenunabhängig eingesetzt werden. Auch wenn der Fokus von fTRACE derzeit auf der Lebensmittelbranche liegt, können auch andere Produkte wie etwa Verpackungsmaterialien, kosmetische Produkte oder Pharmaprodukte mit fTRACE rückverfolgbar gemacht werden. Zu beachten sind dabei lediglich die gegebenen Prozesse der relevanten Branchen und eventuelle gesetzliche Vorgaben.

Sichere Daten

Die fTRACE Daten werden in einer Cloud mit Standort in Deutschland verschlüsselt gespeichert. Damit wird die Rückverfolgbarkeitslösung den Sicherheitsbedürfnissen der Kunden gerecht und sorgt gleichzeitig für eine gute Systemperformance. Das System ist zudem ISMS zertifiziert und erfüllt somit die Anforderungen an ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO/IEC 27001. Die Prüfung wird jährlich vom TÜV Süd durchgeführt.

Dateneinsicht nur mit Berechtigung

Bei fTRACE bleiben die übermittelten Daten stets im Besitz der eigentlichen Dateneigentümer. Sie allein können festlegen, wer die Daten sehen und nutzen darf: der unmittelbare Empfänger der Ware, alle nachfolgenden Unternehmen der Lieferkette oder zum Beispiel ein explizit genanntes Unternehmen. Die Datenfreigabe erfolgt dabei stets auf Attribut-Basis. So können etwa Mengeninformationen ausschließlich für den direkten Warenempfänger freigeschaltet werden.

Wie können Daten übermittelt und abgefragt werden?

fTRACE bietet verschiedene Möglichkeiten zur Übermittlung und Abfrage von Daten. Grundsätzlich lassen sich dabei zwei Ansätze unterscheiden, die abhängig von der Unternehmensgröße und dem technischen Reifegrad der eigenen IT-Infrastruktur einsetzbar sind:

 

  • Kleinere Unternehmen mit geringem Datenaufkommen können die Daten manuell über eine Webseite eingegeben und sich anzeigen lassen.
  • Mittlere und größere Unternehmen können die Daten über Schnittstellen automatisiert übermitteln und herunterladen und fTRACE direkt mit dem eigenen ERP- oder Warenwirtschaftssystem verbinden.

Bei der technischen Anbindung werden die Unternehmen durch erfahrene fTRACE Mitarbeiter persönlich unterstützt. Ziel ist es, die Unternehmen in die Lage zu versetzen, permanent Rückverfolgbarkeitsdaten in perfekter Datenqualität an fTRACE zu übermitteln.

Mehr Informationen

Welche Daten können erfasst werden?

Rückverfolgbarkeitsdaten sind sehr vielschichtig und bestehen aus drei verschiedenen Typen von Daten. Sie bestehen aus Stammdaten für Unternehmen und Produkte, aus dynamischen Chargendaten und aus Datenerweiterungen, die auf Basis von Chargendaten geliefert werden können.

Stammdaten

Stammdaten für Unternehmen und Produkte sind statische Informationen. Sie sind in fTRACE eindeutig hinter den global überschneidungsfreien GS1-Identen GLN (Global Location Number) und der GTIN (Global Trade Item Number) abgelegt. Daneben können in der Rückverfolgbarkeit auch Versandeinheiten NVE/SSCC (Nummer der Versandeinheit / Serial Shipment Container Code) und für Transportbehälter GIAI (Global Individual Assets Identifier) und GRAI (Global Re-turnable Asset Identifier) genutzt werden. Stammdaten können auch Zertifikate von Unternehmen und Produkten sein.

Bewegungsdaten

Auf Basis der Stammdaten können in fTRACE Daten von Ereignissen als sogenannte Events übermittelt werden. fTRACE nutzt dabei den globalen GS1 Standard EPCIS (Electronic Product Code Information Service). Die durch EPCIS vorgegebene Datenstruktur beantwortet für jedes Ereignis in der Lieferkette die die folgenden vier Fragen: was hat wo, wann und warum stattgefunden? Durch ECPIS können flexibel wie mit Bausteinen jegliche Art von Lieferketten zusammengesetzt werden.

Datenerweiterungen

Ist eine Lieferkette durch Stammdaten und Events gesetzt, können Datenerweiterungen wie Sensordaten, Laborwerte, Transaktionsdaten oder sonstige für die nachfolgende Lieferkette relevanten Daten angehängt werden. So können z.B. Temperaturdaten an Events angehängt werden, um eine lückenlose Überwachung von Kühltemperaturen zu gewährleisten.

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